Ich überlege gerade inwieweit es möglich, sicher und komfortabel ist FreeBSD jails als vserver Plattform anzubieten.
FreeBSD jails sind eine Art der Virtualisierung auf Betriebssystemebene (in diesem Fall FreeBSD), die es erlaubt einen Computer (Server) in mehrere Untereinheiten (eben jails = Gefängnisse) einzuteilen.
Jails sind einer chroot-Umgebung unter Unix/Linux sehr ähnlich, haben allerdings einige erweiterte Funktionen. Jede Jail hat:
Hierdurch erreicht man durch jails eine hohe Sicherheit und gleichzeitig viele Einsatzmöglichkeiten.
Für eine vserver Umgebung ist es (zumindest für den Betreiber) wichtig bestimmte Resourcen wie Arbeitsspeicher und CPU-Rechenleistung zu limitieren. Dank JailResourceLimits (http://wiki.freebsd.org/JailResourceLimits) scheint dies inzwischen möglich zu sein.
D.h. man bräuchte nur noch einen richtigen Server, genügend IP-Adressen (jede jail sollte mindestens eine zugewiesen bekommen) und schon könnte man seinen FreeBSD jail (vserver) Dienst starten.
Bleibt noch die Frage, wie viele Leute in Deutschland Interesse an einem solchen Dienst haben. In diversen Foren findet man immer wieder Nachfragen (und teilweise auch Angebote), die FreeBSD jails als Grundlage für einen vserver verlangen (anbieten). Die Anbieter scheinen allerdings sämtlich ihre Angebote eingestampft zu haben oder verlangen horrende Preise.
Ich frage mich, wie hoch die Kosten für eine jail mit begrenzten Resourcen (RAM, CPU) wohl sein könnten. Da es ja bereits Linux vserver Angebote für unter 2,00 € im Monat gibt, sollten die Kosten hierfür eigentlich überschaubar sein.
Wenn die offenen Fragen geklärt sind muss noch geklärt werden wie hoch der Administrationsaufwand für ein solches System wäre. Dann könnte man eigentlich einen solchen Dienst starten.
So long.
Installationsdateien für Software zu erstellen kann ein aufwändiger Prozess sein. Mit seinem .msi Dateiformat für Windows gibt Microsoft Entwicklern ein Werkzeug an die Hand, welches fast alle der immer wieder auftretenden Installationsherausforderungen meistern kann. Allerdings ist es durch seine Komplexität nicht leicht zu verstehen. MAKEMSI hilft dabei den Erstellungsprozess zu vereinfachen und weitestgehend zu automatisieren.
Unter http://dennisbareis.com/makemsi.htm lässt sich unter der Überschrift “DOWNLOAD MAKEMSI v10.169” MAKEMSI herunterladen. ![]()
Auf der Festplatte befindet sich nun die Datei makemsi.zip welche noch entpackt und installiert werden muss (natürlich als .msi
).
Anschließend enthält der “Programme” Ordner einen Unterordner namens MakeMsi. Hieraus sollte man zum ersten Testen über den “Windows Explorer” den Unterordner Samples in einen Ordner mit Schreibberechtigungen kopieren (z.B. in “Eigene Dateien” bzw. “Eigene Dokumente”).
Nachdem der Samples Ordner zu den Eigenen Dateien kopiert wurde, lässt sich die Installation von MAKEMSI einfach testen, indem man dort im Unterordner “TryMe\Create MSI Installers” mit der rechten Maustaste auf “TryMe.MM” klickt und “Build MSI – Production” auswählt.
Nachdem das Script fehlerfrei durchgelaufen ist, befindet sich im Ordner “TryMe\Create MSI Installers\out\TryMe.MM\MSI” eine .msi Setup Datei. Diese lässt sich nun durch einen Doppelklick installieren.
Zunächst öffnen wir die Datei TryMe.MM in einem Editor (z.B. Notepad oder Notepad++) und passen die Zeilen nach “;--- Define default location where file should install and add files --------“ wie folgt an:
;--- Define default location where file should install and add files --------
<$DirectoryTree Key="INSTALLDIR" Dir="c:\<DEFAULT_ZIEL_PFAD>" CHANGE="\\\" PrimaryFolder="Y">
<$Files "c:\<INSTALLIER_MICH>*.*" SubDir="TREE" DestDir="INSTALLDIR"> Hierbei ist <DEFAULT_ZIEL_PFAD> durch den voreingestellten Zielordner für das zu installierende Programm zu ersetzen und <INSTALLIER_MICH> durch den Ordner, der momentan das Programm enthält für welches wir das Installationsprogramm erstellen wollen. SubDir=”TREE” bedeutet hier, dass Unterverzeichnisse mit kopiert werden.
Anschließend kann man noch die Datei “TryMe.VER” wie folgt anpassen:
; ProductName = MeinProgramm
; MsiName = MeinProgramm
Unter “; Guid.UpgradeCode” sollte eine eindeutige GUID stehen. Diese kann man mit dem Programm “GUID Generation” im Startmenü von MAKEMSI erstellen.
Nun kann man wieder mit der rechten Maustaste auf die Datei “TryMe.MM” klicken und “Build MSI – Production” auswählen und erhällt ein Setup für das eigene Programm.
Mit MAKEMSI lassen sich im Handumdrehen eigene Setup-Dateien erstellen. Diese sind über Skripte komfortabel anpassbar. Diese erste Einführung hat gezeigt wie man ein einfaches Installationspaket erstellt. Aber auch komplexere Probleme lassen sich mit diversen Werkzeugen von Microsoft oder sogar mit MAKEMSI selbst lösen. Orca.exe ist so ein Programm. Mit diesem lassen sich .msi Dateien nachträglich bearbeiten. Auch msidb.exe ist sehr praktisch um .cab Dateien zur Installation hinzuzufügen oder zu extrahieren. Mit msitran.exe lassen sich über Orca erstellte Transformationen auf .msi Dateien anwenden. Es gibt also jede Menge Möglichkeiten seine .msi Setup-Datei kostenfrei zu erstellen und anzupassen.
So long.
Endlich ist mein Blog-System (serendipity) so eingerichtet wie ich es haben will und ich freue mich hier die ersten Blog-Posts schreiben zu können.
Eigentlich ist es gar nicht so schwer serendipity einzurichten. Ich wollte jedoch noch das Plugin für die WYSIWYG-Editor TinyMCE installieren und es wollte einfach nicht laufen. Letztendlich habe ich erfahren, dass das Plugin gar nicht für die neueste Version von TinyMCE geschrieben wurde. Daher arbeite ich jetzt mit dem eingebauten WYWIWYG-Editor (vermutlich HTMLArea).
Was Euch hier erwartet? Ehrlich gesagt weiß ich nur, dass ich regelmäßig darüber schreiben werde, womit ich täglich bei der Arbeit und privat zu tun habe. Hauptsächlich IT-Zeugs also ![]()
Themen die in meinem Interessensgebiet liegen sind: FreeBSD, Windows, Linux (in der Reihenfolge), C++, Programmierung allgemein, Perl, das Ultimate++ GUI Framework, Setup-Erstellung und vieles mehr. Ihr bekommt einen Eindruck...
So long.
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